New PDF release: AE-Manual der Endoprothetik: Knie

By A. Prescher (auth.), Dieter C. Wirtz (eds.)

ISBN-10: 3642128882

ISBN-13: 9783642128882

ISBN-10: 3642128890

ISBN-13: 9783642128899

Die Implantation einer Knieendoprothese gilt heute als Standardoperation mit Standzeiten von 15 Jahren in über ninety% der Fälle. Dennoch handelt es sich um eine anspruchsvolle Operationstechnik, die aufgrund der immer breiter werdenden Indikationsstellung und den patientenseitigen Anforderungen an eine möglichst physiologische Funktion ein hohes Maß an Versorgungsqualität erfordert. Dieser Band des AE-Manuals der Endoprothetik beschreibt den derzeitigen „state of the artwork“ und vermittelt darüber hinaus detaillierte Informationen zur Auswahl des Prothesenmodells, das der individuellen Ausgangssituation am ehesten gerecht wird. Präoperative Planung und Operationstechnik werden ausführlich in textual content und Bild dargestellt. Darüberhinaus ist es ein Leitfaden für die postoperative Behandlung und das Komplikationsmanagement. Die vielschichtigen Aspekte der Revisionschirurgie finden besondere Beachtung.

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Meniscofemorale posterius (Weitbrecht, Wrisberg oder Robert). Das Lig. cruciatum anterius (s. 11) entspringt von der medialen, hinteren Partie der Innenfläche des Condylus lateralis in einem ca. 2,3â•›cm hohen, nach ventral geneigtem Kreissegment (Girgis et╯al. 1975) und inseriert in der Area intercondylaris anterior, so dass eine schräge, von hinten-lateral nach vornemedial gerichtete Streichrichtung besteht. Dabei zeigt das etwas abgeplattete Band eine leichte Verdrillung, so dass die untere Bandpartie nach vorn-oben sieht, die obere jedoch nach lateral.

Diese Fasern werden auch als Retinaculum ligament arcuati (s. Lig. collaterale laterale posterius) bezeichnet. Ist eine Fabella vorhanden, entspricht dieser Bandzug dem Lig. fabellofibulare (s. Lig. de Vallois). Der mediale Zügel hingegen bildet die typische bogenförmige Arkade, verbindet sich mit dem Lig. popliteum obliquum und läuft dann an der dorsalen Tibiafläche aus, wobei Verbindungen zum Hinterhorn des Außenmeniskus bestehen. Unter der namensgebenden Arkade tritt die Sehne des M. popliteus in die Gelenkkapsel des Kniegelenks ein.

O. Heller, T. Pfitzner, W. R. Taylor, C. König und G. 1 Einleitung Um die Zeiträume zu minimieren, die nach einem endoprothetischen Gelenkersatz zur Regeneration des Patienten nötig sind, und eine möglichst schnelle und weitestgehende Wiederherstellung der Funktion während der Rehabilitation zu ermöglichen, ist ein gewisses Verständnis der mechanischen Bedingungen nötig. Wissen um die mechanischen Bedingungen ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil zum einen die Endoprothese die makroskopischen Bedingungen für das Gelenk grundlegend ändert.

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AE-Manual der Endoprothetik: Knie by A. Prescher (auth.), Dieter C. Wirtz (eds.)


by Steven
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